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Kognitive Theorie des multimedialen Lernens

Die kognitive Theorie des multimedialen Lernens, im englischen Original abgekürzt als CTML, versucht die Verarbeitung kognitiver Prozesse multimedialer Lerninhalte zu erläutern. Mayer setzt dabei voraus, dass der Mensch zwei kapazitätsbegrenzte Kanäle besitzt, um auditive und visuelle Informationen zu verarbeiten. Je nach Art der multimedialen Darstellungsform können Augen und Ohren die Informationen unterschiedlich gut wahrnehmen und im Arbeitsgedächtnis speichern. Gibt es auf einem oder auf beiden Kanälen eine Überlastung, sei es für das Gehirn schwieriger die Informationen so zu verarbeiten, dass sie dauerhaft unter Einbeziehung von Vorwissen im Langzeitgedächtnis gespeichert werden können (Mayer, 2001). Dabei werden fünf kognitive Schritte beschrieben:

  1. Selektion verbaler Informationen
  2. Selektion visueller Informationen
  3. Organisation verbaler Informationen
  4. Organisation visueller Informationen
  5. Integration bereits vorhandenen Wissens

Mittels dieses Wissens leitet Mayer Prinzipien ab, wie Lernprozesses gestaltet werden müssen, sodass Lerninhalte erfolgreich und ohne Überschreitung der kognitiven Kapazität vermittelt werden können. Mit Einhaltung dieser Prinzipien sei eine bestmögliche Unterstützung des Lernprozesses möglich (Mayer, 2005).

Zum Download

Das Drehbuch zum Video.

Literatur

Mayer, Richard: Multimedia Learning. Cambridge University Press. 2001.
Mayer, Richard (Hrsg.): The Cambridge Handbook of Multimedia Learning. Cambrige University Press. 2005.

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2 Comments
  1. 👍

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  2. Visuell sehr ansprechend und sehr gut auf den Punkt gebracht.

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