Warum OER und nicht nur ‘frei zugängliche’ Materialien

OER steht für Open Educational Resources (OER). Was sich genau dahinter verbirgt, scheint oft nicht klar. Häufig wird synonym von kostenfreien Materialien, frei zugänglichen Materialien oder auch einfach freien Materialien gesprochen. Aber ist all das wirklich identisch mit OER bzw. was genau zeichnet OER aus? Lass uns den Begriff genauer betrachten:

Der Begriff OER ist maßgeblich von der UNESCO geprägt. Auf deren Website findet sich als Erläuterung zu OER:

Open Educational Resources (OER) sind Bildungsmaterialien jeglicher Art und in jedem Medium, die unter einer offenen Lizenz stehen. Eine solche Lizenz ermöglicht den kostenlosen Zugang sowie die kostenlose Nutzung, Bearbeitung und Weiterverbreitung durch Andere ohne oder mit geringfügigen Einschränkungen. Dabei bestimmen die Urhebenden selbst, welche Nutzungsrechte sie einräumen und welche Rechte sie sich vorbehalten.

Der wesentliche Unterschied zwischen OER und anderen Materialien ist somit die offene Lizenz. Denn nur durch die offene Lizenz eines Materials wird eine rechtlich sichere Weiternutzung ermöglicht. In der zitierten Definition ist das gemeint, wenn von kostenloser Nutzung, Bearbeitung und Weiterverbreitung geschrieben wird. Für die pädagogische Gestaltung ist das sehr entscheidend.

In der nächsten Lektion erfährst Du, warum genau.

 

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